Öffentliche Lesung mit Kübra Gümüşay im Anna-Siemsen-Hörsaal
14. Januar 2026, von Pauline Rieder

Foto: Rieder
Abschluss der Veranstaltungsreihe Un_Gleichheitsverhältnisse in Bildung & Erziehung VOL. 2 (WS 2025/26)
Die Veranstalterinnen Pauline Rieder & Aybike Savaç freuen sich auf ein besonderes Highlight zum Abschluss dieses Semesters:
Mit Kübra Gümüşay begrüßen sie die letzte Expertin der Veranstaltungsreihe.
In einer Lesung aus „Sprache & Sein“ und im anschließenden Gespräch mit den Teilnehmenden können zentrale Fragen zu Sprache, Macht und Zugehörigkeit diskutiert werden – ein würdiger und inspirierender Abschluss der Seminarreihe.
Die Veranstaltung findet am 21.01.2025 von 16:15–17:45 Uhr im Anna-Siemsen-Hörsaal (VMP 8) statt und ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
Anmeldungen für Interessierte über:
https://forms.gle/1uRHDcNSq7cDdNNt6
In diesem Semester ist die Veranstaltungsreihe Un_Gleichheitsverhältnisse in Bildung & Erziehung bereits in die zweite Runde gegangen.
Mit großer Freude und Dankbarkeit blicken Pauline Rieder & Aybike Savaç auf eine Reihe intensiver, diskussionsfreudiger und erkenntnisreicher Veranstaltungen zurück, die durch die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS ermöglicht wurden. In den vergangenen Wochen durften sie inspirierende Gäst:innen aus Wissenschaft und Praxis begrüßen. In einem Panel zu Beten in säkularen Räumen wurde mit Katty Nöllenburg über strukturelle Hürden der Religionsausübung an Schulen sowie die Wirkweisen von antimuslimischem Rassismus im Bildungssystem diskutiert.
Ein weiteres Highlight war die Veranstaltung mit Donya Golafshan (MutAcademy), die Fragen der Chancengerechtigkeit an Bildungsübergängen sowie die Bedeutung zweiter Bildungswege in den Mittelpunkt stellte – bereichert durch eine engagierte Diskussion mit Studierenden, Gäst:innen und Schüler:innen. Ein anderes eindrucksvolles Panel widmete sich dem Thema Arbeitsmarktzugang und Teilhabe Geflüchteter: Franziska Hirschelmann (jobs4refugees) zeigte strukturelle Chancen und Hindernisse beim Berufseinstieg geflüchteter Fachkräfte auf. Ergänzt wurde diese Perspektive durch den persönlichen Beitrag von Tamana Mousavi, Teilnehmerin des Hamburger Programms Shaping Futures, die ihre Erfahrungen zu Spracherwerb, Ankommen und Arbeitsmarktintegration teilte. Die Verbindung von fachlicher Expertise und gelebter Erfahrung machte deutlich, wie eng strukturelle Rahmenbedingungen, Empowerment und individuelle Bildungs- und Berufswege miteinander verwoben sind.
Die positive Resonanz sowie die engagierten Diskussionen mit Studierenden, Schüler:innen und weiteren Gäst:innen verdeutlichen, wie wichtig solche Räume für Austausch, kritische Reflexion und Empowerment sind.

