Wege nach dem Abitur
Zielgruppe
Die Zielgruppe für das Bachelorstudium sind in der Regel Abiturient:innen sowie Personen mit einem Meister:innen -Titel oder Techniker:innen -Abschluss, die zukünftig eine Lehrtätigkeit an einer beruflichen Schule aufnehmen möchten.
Neben dem Lehramt ermöglicht der Bachelor aber auch eine Tätigkeit in außerschulischen Bildungseinrichtungen oder in Unternehmen.
Sollte das Ziel des Studiums in der Aufnahme einer Tätigkeit als Lehrkraft an einer berufsbildenden Schule liegen, so muss im Anschluss der Master of Education belegt werden.
Studiengang qualifiziert für
Der erfolgreiche Abschluss des Bachelors ermöglicht:
- das Studium eines Master of Education in der gewählten beruflichen Fachrichtung in ganz Deutschland. Dieser ist in der Regel die Voraussetzung für die Aufnahme des Referendariats (Lehramt).
- das Studium eines Fach-Masters in der gewählten beruflichen Fachrichtung.
- die Ausübung einer Tätigkeit in betrieblichen und außerschulischen Einrichtungen.
Voraussetzungen
- Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder
- Meister:innentitel (im gewerblichen Bereich) bzw.
- Techniker:innnen -abschluss z.B. Betriebswirt: in (im wirtschaftlichen Bereich).
Wichtiger Hinweis:
Der Bachelor kann ohne eine berufliche Ausbildung studiert werden. Sollte der Bachelor mit dem Ziel Lehramt an berufsbildenden Schulen studiert werden, so muss im Anschluss ein Master of Education in der gleichen beruflichen Fachrichtung belegt werden.
Für die Immatrikulation in den Master of Education müssen
- entweder 52 Wochen einschlägige berufliche Praxiserfahrungen oder
- eine anerkannte Berufsausbildung in dem jeweiligen Bereich vorliegen.
Die 52 Wochen Praktika können parallel zum Studium oder nach dem Bachelorstudium gesammelt werden. In begründeten Fällen kann eine Immatrikulation in den Master auch schon mit 26 Wochen Betriebspraktika erfolgen. Die restlichen 26 Wochen müssen dann spätestens zur Anmeldung der Masterarbeit nachgewiesen werden. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Seite des ZPLA.
Personen, die über eine berufliche Ausbildung in dem gewählten Bereich verfügen, haben dieses Kriterium automatisch erfüllt. Sollte das Ziel nicht darin bestehen, einen Master of Education zu studieren, so muss keine Berufspraxis nachgewiesen werden.
Studienverlauf
Das Bachelorstudium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen (LAB) umfasst den Teilstudiengang Erziehungswissenschaft einschließlich der Didaktik der beruflichen Fachrichtung sowie der Fachdidaktik des Unterrichtsfaches (35 LP), eine berufliche Fachrichtung (84 LP) sowie ein weiteres Unterrichtsfach als Teilstudiengang (42 LP).
Die beruflichen Fachrichtungen Bautechnik, Elektrotechnik-Informationstechnik, Holztechnik, Medientechnik und Metalltechnik sind in den Teilstudiengang Gewerblich-Technische Wissenschaften integriert. Bei Wahl dieses Teilstudiengangs ist eine berufliche Fachrichtung aus diesem Kanon zu wählen.
Weitere berufliche Fachrichtungen sind Chemietechnik, Ernährungs- und Haushaltswissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Kosmetikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften.
Zusätzlich ist ein Unterrichtsfach (Teilstudiengang) aus dem folgenden Fächerkanon zu wählen:
Alevitische Religion, Berufliche Informatik, Betriebswirtschaftslehre, Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Evangelische Religion, Französisch, Geographie, Geschichte, Islamische Religion, Katholische Religion, Mathematik, Physik, Sozialwissenschaften, Spanisch und Sport.
Folgende Kombinationen sind ausschließlich für die angegebenen Unterrichtsfächer möglich:
a) Nur die beruflichen Fachrichtungen Ernährungs- und Haushaltswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften können mit Französisch oder Spanisch kombiniert werden.
b) Nur die berufliche Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften kann mit Geographie als Unterrichtsfach verbunden werden.
Folgende Kombinationen sind ausgeschlossen:
a) Die beruflichen Fachrichtungen Gesundheitswissenschaften und Kosmetikwissenschaft können nicht mit Biologie kombiniert werden.
b) Die berufliche Fachrichtung Chemietechnik kann nicht mit Chemie,
c) die berufliche Fachrichtung Elektrotechnik-Informationstechnik nicht mit Physik und
d) die berufliche Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften nicht mit Betriebswirtschaftslehre kombiniert werden.
Weitere Bestandteile des Studiengangs sind ein freier Studienanteil (9 LP) und die Bachelorarbeit (10 LP).
Für die Bachelorprüfung wird eine gewichtete Gesamtnote aus den Fachnoten und der Note des Abschlussmoduls gebildet. Die Gesamtnote berechnet sich wie folgt:

Der Teilstudiengang Erziehungswissenschaft
Studierende absolvieren die Module in der Regel in folgenden Semestern:
Diese Studienübersicht und die gesonderte Übersicht über die Module der verschiedenen Fachdidaktiken finden Sie hier zum Download:
- Studienübersicht Teilstudiengang Erziehungswissenschaft Lehramt an berufsbildenden Schulen (B.Ed.) (PDF)
- Übersicht über die Module der Fachdidaktiken 2 [Übersicht FD2] (PDF)
Fachspezifische Bestimmungen
Berechnung der Fachnote
Die Fachnote im Teilstudiengang Erziehungswissenschaft wird aus dem mit den Leistungspunkten gewichteten Mittel der Modulnoten gebildet. Die Module Pädagogische Psychologie (BWP0PP) und Erkundung im berufs- und wirtschaftspädagogischen Praxisfeld (BWP0EP) sind unbenotet und gehen nicht in die Fachnote ein.