Schulungsprogramm zur Prävention von Cybermobbing in Moldawien gestartet
11. Mai 2026

Foto: Viktor Izbash
Am 12. März 2026 fand in Moldau eine Online-Fortbildung zum Thema digitaler Hass im Rahmen des vom DAAD geförderten Projekts „Transnational Education and Research Strategies Against Digital Hate 2026“ statt.
In Zusammenarbeit mit der Free International University of Moldova (ULIM) leitete der Aktivist für die Rechte von Menschen mit Behinderungen und Experte für inklusive Bildung Viktor Izbash (MSW, NGO Animo) die Online-Schulung. An der Veranstaltung nahmen über 60 Fachkräfte aus Tageszentren des Child Protection Department in Chișinău teil.
Im Mittelpunkt der Fortbildung stand Cybermobbing als zunehmend verbreitete Form digitaler Gewalt - von direkten Bedrohungen und öffentlicher Bloßstellung im Internet bis hin zu neuen Risiken wie Angriffen auf assistive Technologien. Die Teilnehmenden erarbeiteten praxisnahe Strategien zur Erkennung und Prävention von Cybermobbing, Desinformation und digitaler Hassrede, mit besonderem Augenmerk auf den Schutz von Jugendlichen mit Behinderungen.
Die Fortbildung bildet den Auftakt der praktischen Umsetzungsphase des Projekts, in deren Rahmen die Forschungsergebnisse in konkrete Bildungsformate überführt werden. Die Umsetzung erfolgt in allen vier Partnerländern: Deutschland, Ukraine, Moldau und Kirgisistan.

