Transparenz
„Transparenz drückt sich einerseits darin aus, dass Lehrende ihre Anforderungen an die Studierenden deutlich vermitteln, und andererseits darin, dass die Studierenden die Erfüllung dieser Anforderungen nachvollziehbar darlegen.
Die jeweiligen Anforderungen an die Studierenden sollten im Vorfeld eindeutig kommuniziert und schriftlich festgehalten werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich die Vorgaben auf zu erbringende Prüfungsleistungen beziehen und eine nicht ausreichend
gekennzeichnete Verwendung von Quellen und Hilfsmitteln als Täuschungsversuch gewertet werden könnte.“
Das bedeutet...
...Lehrende haben die Aufgabe, den Studierenden einen Rahmen anzubieten, innerhalb dessen eine Nutzung von KI-Tools sinnvoll möglich wird. In Zusammenhang mit einer reflektierten und eigenständigen Nutzung ist es dahingehend unabdingbar, klare Anweisungen zu geben wie die Studierenden ihre Nutzung reflektieren sollen.
Hier finden Sie eine Übersicht über verschiedene Möglichkeiten zur Dokumentation der Nutzung von KI-Tools, inklusive einer Tabelle, die Ihnen bei der Entscheidung helfen kann, welche Dokumentationsform je nach Kontext und Ziel hilfreich und angemessen ist.
...Studierende sollten KI nicht einfach nutzen und darauf setzen, dass niemand es bemerkt. Ein verantwortungsvoller, transparenter Einsatz basiert auf reflektierten Entscheidungen: Passt KI gerade zu meinem Arbeitsschritt, oder schwächt sie meine Eigenleistung? Es hilft, die Nutzung von KI-Tools laufend zu dokumentieren und zu kommentieren. So entsteht Klarheit statt heimlicher Anwendung, und Unsicherheit über wissenschaftliche Integrität oder mögliche Täuschung wird vermieden. Ehrlichkeit und offene Kommunikation bleiben dabei die zentralen Prinzipien.
Tipp: Sollten Sie keine klaren Vorgaben in Ihren Lehrveranstaltungen erhalten haben, Informieren Sie sich über die Möglichkeiten zur Dokumentation der Nutzung von KI-Tools und sprechen Sie vor Verfassen Ihrer Arbeit ab, welche Dokumentationsform notwendig ist.