Sprachsensibler Geschichtsunterricht
29. Juni 2016, von Dr. Wolfgang Roehl

Foto:
Von der geschichtsdidaktischen Theorie über die Empirie zur Unterrichtspraxis
Tagung des Arbeitskreises „Empirische Geschichtsunterrichtsforschung“ der Konferenz für Geschichtsdidaktik am 19.09.2016 in Hamburg
Im Zeichen der aktuellen Flüchtlingsmigration und der Herausforderung einer auch sprachlich heterogenen Schülerschaft gewinnt das Thema „Sprachsensibilität“ bzw. „Umgang mit (sprachlicher) Heterogenität“ zunehmend an Bedeutung. In den letzten Jahren hat die
Geschichtsdidaktik mit der theoretischen, empirischen und pragmatischen Erarbeitung dieses Themas begonnen. Die Fachtagung des Arbeitskreises „Empirische Geschichtsunterrichtsforschung“ der Konferenz für Geschichtsdidaktik (KGD), Verband der Geschichtsdidaktikerinnen und Geschichtsdidaktiker Deutschlands, findet im Vorfeld des 51. Historikertages in Hamburg statt.
Die Tagung setzt sich zum Ziel, den bisherigen Forschungsstand vorzustellen und die interdisziplinäre Vernetzung zu fördern. Das Thema „Sprachsensibler Geschichtsunterricht“ wird unter der Prämisse von Mehrsprachigkeit und Heterogenität im Klassenraum und
der Bedeutung von Sprache im Fach Geschichte theoretisch beleuchtet und auf der Basis empirischer Forschungsarbeiten vertieft. Hierauf aufbauend werden in den Workshops – ausgehend von empirischem Unterrichtsmaterial und Impulsvorträgen – Implikationen für die unterrichtliche Praxis entwickelt.