Künstliche Intelligenz in der Schule - KIdS Projekt
Künstliche Intelligenz gewinnt in Schule und Unterricht zunehmend an Bedeutung. KI-basierte Anwendungen eröffnen neue Möglichkeiten für die Planung und Gestaltung von Unterricht, die individuelle Förderung von Schüler sowie die Erstellung und Überarbeitung von Lernmaterialien. Zugleich stellen sie Schulen und Lehrkräfte vor neue fachliche, didaktische und rechtliche Herausforderungen. Ein reflektierter und lernförderlicher Einsatz von KI setzt daher voraus, dass Lehrkräfte über entsprechende Kompetenzen verfügen, Chancen und Grenzen der Technologien einschätzen können.
Vor diesem Hintergrund untersucht die bundesweite Studie „Künstliche Intelligenz in der Schule“, (KIdS) wie Lehrkräfte den Einsatz von KI im schulischen Kontext wahrnehmen und welche Erfahrungen sie bereits mit KI-basierten Anwendungen gemacht haben. Dabei wird unter anderem folgenden Fragen nachgegangen: Welche Bedeutung schreiben Lehrkräfte künstlicher Intelligenz für Schule und Unterricht zu? Für welche beruflichen und unterrichtlichen Aufgaben nutzen sie KI bereits? Welche Chancen, Herausforderungen und Risiken nehmen sie wahr? Wie sicher und kompetent fühlen sie sich im Umgang mit KI, und welche Unterstützungs- und Fortbildungsbedarfe bestehen?
Ziel:
Durch einen Online-Fragebogen werden bundesweit die Einstellungen und Erfahrungen von Lehrkräften aller Schulformen und Fächer im Umgang mit künstlicher Intelligenz in Schule und Unterricht erfasst. Ziel des KIdS-Projekts ist es, ein differenziertes Bild davon zu gewinnen, wie Lehrkräfte KI im schulischen Kontext wahrnehmen, für welche beruflichen und unterrichtlichen Aufgaben sie KI-Anwendungen bereits einsetzen und welche Chancen, Herausforderungen und Risiken sie damit verbinden.