TEDS-IME-Transfer: Neues Transferprojekt bringt Fortbildung zu inklusivem Mathematikunterricht in die Länder
20. Mai 2026

Foto: UHH/Raupach
Das Projekt TEDS-IME entwickelte und evaluierte Fortbildungsmaßnahmen für einen inklusiven Mathematikunterricht. Ein Nachfolgeprojekt der Universitäten Hamburg, Köln und Leipzig sorgt nun für die nachhaltige Implementierung in die Curricula von 13 für die Lehrkräftefortbildung zuständigen Landesinstituten.
Hier setzt das vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Nachfolgeprojekt TEDS-IME-Transfer an, das am 1. Februar 2026 begonnen hat mit einer Projektlaufzeit von drei Jahren. Im Sinne eines ko-konstruktiven Transferverständnisses arbeiten Prof. Dr. Gabriele Kaiser an der Universität Hamburg, Prof. Dr. Johannes König an der Universität zu Köln, Prof. Dr. Conny Melzer und Prof. Dr. Silvia Schöneburg-Lehnert von der Universität Leipzig sowie wissenschaftliche Mitarbeiter:innen der beteiligten Universitäten eng mit für die Fortbildung von Mathematiklehrkräften zuständigen Mitarbeiter:innen der Landesinstitute aus 13 Bundesländern zusammen. Sie entwickeln die bereits existierende Lehrkräftefortbildung entsprechend der Bedürfnisse und Anforderungen der Landesinstitute weiter. Speziell geschulte Moderator:innen des Verbundprojektes führen die Professionalisierungsmaßnahme an den Landesinstituten durch; dabei erhalten Lehrkräfte konkrete Unterrichtsmaterialien und werden darin unterstützt, Verstehenshürden von Schüler:innen zu erkennen und gezielt zu unterstützen. Ergänzend erhebt das Projekt den Wissenszuwachs der Lehrkräfte und die Verbesserung der Qualität ihres Unterrichts mit empirischen Methoden.
Eine nachhaltige Implementierung der Maßnahme in die Curricula der Landesinstitute ist mit einer Vielzahl an Prozessen verbunden: von der Durchführung der Fortbildung über die ko-konstruktive Entwicklung und den Einsatz von Materialien im Unterricht bis hin zur empirischen Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahme. Die Ergebnisse liefern Erkenntnisse zur Bedeutung von Fachlichkeit für Lehrkompetenzen und für die Qualität inklusiven Unterrichts. Gleichzeitig dienen sie dem wissenschaftsbasierten Transfer in die Bildungspraxis der Landesinstitute.
