Team Moldau

Das Team in Moldawien hat seinen Sitz an der Freien Internationalen Universität Moldau (ULIM). Die Universität wurde 1992 gegründet und war die erste private Hochschule des Landes. Die Fakultät für Sozial- und Bildungswissenschaften bietet Studiengänge in den Bereichen Psychologie, Pädagogik und Soziale Arbeit an. Sie ist landesweit für ihre Forschung zu gesellschaftlichen Herausforderungen bekannt, die insbesondere junge Menschen betreffen.
Unsere Kolleginnen und Kollegen in Kischinau sind:
- Haraz Svetlana, Professorin, Koordinatorin für Öffentlichkeitsarbeit und Projektmanagement, Fakultät für Sozial- und Bildungswissenschaften, ULIM
- Rusnac Svetlana, außerordentliche Professorin, Dekan der Fakultät für Sozial- und Bildungswissenschaften, ULIM
- Focșa Tatiana, Doktorandin, Universitätsdozentin, Leiterin des Fachbereichs Sozialarbeit „Nicolae Sali“, Fakultät für Sozial- und Bildungswissenschaften, ULIM
- Strogotean Silvia, Universitätsassistentin, promovierende Studentin, im ersten Studienjahr
- Victor Izbash, Ausbilder für Barrierefreiheit und Inklusion, Sozialexperte, Geschäftsführer der NGO „IV ANIMO“
Aktivitäten-Highlights
Das Team in Moldau setzt einen besonderen Schwerpunkt auf die digitale Teilhabe von jungen Menschen mit Behinderungen. Die Erfahrungen von jungen Menschen mit Behinderungen im Kontext von Online-Hass und digitaler Gewalt sind bislang nur unzureichend erforscht. In Zusammenarbeit mit dem Clinical Youth Network, der Nichtregierungsorganisation Animo sowie Einrichtungen der Kinderschutzbehörde von Kischinau hat das Team mehr als 130 Fachkräfte aus den Bereichen Bildung, Gesundheit und Sozialschutz qualifiziert. Die Maßnahmen zielen darauf ab, Kompetenzen zur Prävention und Erkennung von Cybermobbing zu stärken, betroffene Jugendliche wirksam zu unterstützen und digitale Inklusion zu fördern. Darüber hinaus bringt sich das Team aktiv in den nationalen Dialog zur Gewaltprävention ein. Es kooperiert eng mit staatlichen Institutionen sowie internationalen Organisationen wie UNICEF und UNFPA, um seine Aktivitäten mit nationalen und internationalen Schutz- und Inklusionsstrategien zu verzahnen.