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Aktuelles

Dritter Bericht zur Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen erschienen - mit Informationen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie!

Der dritte Teilhabebericht der Bundesregierung enthält einen systematischen und ausführlichen Forschungsüberblick über die Entwicklung der Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen. Erstmals sind in den Bericht auch Ergebnisse der im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bundesweit durchgeführten, umfangreichen Teilhabebefragung eingeflossen. Für die Erziehungswissenschaft sind die detaillierten Informationen und Daten zur Entwicklung der Inklusion im Bereich Bildung sowie die dazu erfolgte Kommentierung des wissenschaftlichen Beirats von besonderer Bedeutung. Die Veröffentlichung dieses Berichts fällt in eine Zeit, die für Menschen mit Behinderungen sehr herausfordernd ist. Ein besonderes Augenmerk legt der Bericht daher auf die Themen Gesundheit und soziale Einbindung von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen. Hierunter wurden auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie analysiert. Der Bericht kann kostenlos als PDF sowie in weiteren Fassungen heruntergeladen werden: als Hörbuch /Daisy-CD sowie als Zusammenfassung in Leichter Sprache, Braille-Druck oder als Video in Deutscher Gebärdensprache: https://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/a125-21-teilhabebericht.html


Inklusive Lehr-Lernsettings gestalten

Aus dem Lehrprojekt "Lebenslanges Lernen inklusiv: Partizipativ forschen und lernen an der Universität Hamburg" heraus ist ein Praxisleitfaden für Hochschullehrende zur Gestaltung inklusiver Lehr-Lernsettings entstanden, dargestellt am Beispiel von Kursen für Studierende und Menschen mit Lernschwierigkeiten. Gefördert wurde das Lehrprojekt im Rahmen des Universitätskollegs der Universität Hamburg (01.04.2019-31.10.2020).


Internationale COVID-19-Studie zum Belastungserleben von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung

Mit der Studie „Cross-cultural online survey on the impact of COVID-19 among persons with and without disabilities” wollen Prof. Dr. Iris Beck und Dr. Katharina Silter in Kooperation mit der Michigan State University und der Hochschule Zittau/Görlitz zu den Folgen von COVID-19 forschen. Das Projekt, welches mit 16.500€ von der Abteilung Internationales der Universität Hamburg gefördert wird, erhebt in internationaler Kooperation die Auswirkungen der Pandemie auf Menschen mit Behinderungen seit dem Beginn der Lockdown-Maßnahmen im März 2020.


IMPAK-Projekt nimmt Stellung zu Corona und komplexer Beeinträchtigung und ruft zur Unterstützung einer Covid-19-Studie auf.

Das IMPAK-Forschungsprojekt untersucht die Handlungsspielräume von Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen, die in Wohnangeboten leben. In der öffentlichen Diskussion über Risiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie finden Menschen mit Behinderung insgesamt wenig Beachtung. Gerade die Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen erfordern aber in besonderem Maß Aufmerksamkeit. Das IMPAK-Projekt hat zur aktuellen Situation und zum Forschungsbedarf eine Stellungnahme verfasst: Stellungnahme des IMPAK-Forschungsprojektes zur Corona-Pandemie und der Situation von Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen

Das IMPAK-Projekt unterstützt in diesem Zusammenhang die Studie „Erwachsene mit und ohne Behinderung“, die die Auswirkungen der Corona-Pandemie international erhebt. Hier finden Sie den Unterstützungsaufruf mit Links zur Studie: Bitte um Unterstützung der Covid-19-Studie "Erwachsene mit und ohne Behinderung" der Universität Michigan


Partizipative Forschungswerkstatt – ein Lehrlabor des Universitätskollegs

Eine diversitätssensible Lehre gehört zu den Schlüsselherausforderungen von Hochschulen – prioritäres Thema ist unter anderem Inklusion im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention. Das Projekt zielt auf die Leerstelle einer forschungsorientierten Lehre von und durch Inklusion, d. h. einer hochschuldidaktischen Ermöglichung inklusiver Lern- und Bildungsprozesse und handlungsorientierter Kompetenzentwicklung, gemeinsam von Studierenden und Menschen mit Lernschwierigkeiten (sog. kognitiver Behinderung). Hochschulbildung professionalisiert derart für außerschulische pädagogische Handlungsfelder und erkennt Expertenschaft aller Beteiligten an: Inklusion lernen, lehren und erfahren. Sie wollen mehr erfahren? Hier geht’s zum Blog des Lehrprojekts.